15.02.2007 17:12
Wer hier immer wieder mal ließt, hat den einen oder anderen Beitrag zum "Bundestrojaner" und den Ansichten von Hr. Schäuble lesen können. Manchmal habe ich Verständnis geerntet, manchmal war es Unverständnis. Die Frage, ob man selbst oder alle anderen verrückt sind, stellt man sich schon ab und zu.
Schön ist es dann, wenn man feststellt, dass es doch genug Menschen gibt, die die eigenen Ansichten teilen. Das zeugt davon, dass es für den Fall der eigenen Verrücktheit wenigstens noch andere gibt, die genauso verrückt sind wie man selbst.
Jeder, der so seine Probleme mit den Wünschen hat, die Hr. Schäuble immer wieder vorbringt, der möge sich doch mal die Seite grundgesetzkonform.de ansehen. Der Brief an Frau Merkel entspricht weitestgehend auch meinen Bedenken. Einfach mal durchlesen und nachdenken. Vielleicht liegen wir mit unseren Wünschen und Werten ja nicht so weit auseinander.
Vielen Dank für die Gedanken
Kategorie:
Terror,
15.02.2007 08:59
Nachdem ich mit dieser Schlagzeile vermutlich auf diversen Bildschirmen aller möglichen Anti-Terror-Einheiten auftauche, frage ich mich, was der Duden sich dabei so gedacht hat. Ok.. Worum geht es?
Ich bin irgendwie auf die Seite des Dudens gekommen. Nun sehe ich da in der oberen rechten Ecke ein Bild (so wie ein Werbebanner), auf den Rucksackbomber steht. Und darunter steht die Erklärung, die man wohl auch im Duden findet. Ich habe aus Spass mal draufgeklickt, weil ich wissen wollte, wo das hinführt. Und das Ergebnis sieht man hier:
Merkwürdig daran ist, dass die Erklärung in dem Werbebanner sich schon mal von der Erklärung unterscheidet, die sich da in der Suche ergibt. Fragwürdig ist, was den Duden dazu motiviert hat. Nicht dass ich hier etwas verurteilen möchte. Ich stelle mir nur die Frage, wie die Entscheidungsfindung wohl gelaufen ist.
Wir brauchen irgendwas hippes, damit jemand draufklickt. Hmm.. wie wärs mit Rucksackbomber. Ist mir als erstes eingefallen.
Wäre mir sicherlich auch als erstes eingefallen. Oder vielleicht dann doch eher Langhaarschneider.
Kategorie:
Marketing,
Terror,
Wahnsinn,
15.02.2007 08:25
Manchmal ist der Mensch zu eitel. Gerade wenn es darum geht, sich einzugestehen, dass man nicht alles wissen kann und besser mal jemand fragen sollte, der zumindest mehr Ahnung von etwas hat, passiert genau das Gegenteil. Je wichtiger das Unterfangen, desto größer die Angst vor dem Eingeständnis, dass man Hilfe gut gebrauchen könnte.
Kategorie:
Zitate,
14.02.2007 17:25
Kategorie:
Bookmarks,
14.02.2007 12:37
Der Mensch ist ein Denker. Darin ist er sicherlich auch recht gut. Dummerweise muss er dann diese Gedanken dann irgendjemandem mitteilen. Und genau da beginnen die Probleme.
Während die Gedanken in meinem Kopf noch ansehnlich schnell kreisen, werde ich dann beim Aussprechen des selbigen das Gefühl nicht los, dass ich nur sehr sehr schleppend vorwärts komme. Zur gleichen Zeit stauen sich dann schon wieder neue Gedanken im Kopf, die dann im Stau stehen.
Ich fange deshalb auch beim Sprechen schon damit an, Sätze nur in Bruchstücken von mir zu geben. Der Rest wird durch einen gemeinsamen Kontext ergänzt und korrigiert. Das bedeutet auch, dass man jemandem, der auf der selben Wellenlänge funkt, viel schneller den Gedanken beschreiben kann.
Wenn man sich beim Sprechen schon wie behindert fühlt, ist es beim Schreiben erst recht unzumutbar. Selbst für jemanden, der mit atemberaubender Geschwindigkeit tippen kann, ist das Schreiben wie das Sprechen mit Fußfessel. Immerhin kompensiert der Mensch dieses Problem ein wenig dadurch, dass man durch Email und ähnliche Dinge wenigstens die Auslastung etwas glätten kann.
Das bedeutet, das ich mich wohl oder übel mit Spracherkennung auseinandersetzen muss. Das könnte einen echten Vorteil bringen, wenn es denn funktioniert. Auf lange Sicht hilft wohl nur eine Mensch-Mensch-Schnittstelle. Denn Kommunikation ist die nächste Stufe der Evolution. Mit der aktuellen Geschwindigkeit ist allerdings kein Blumentopf zu gewinnen.
Kategorie:
Das Leben,
13.02.2007 17:32
Kategorie:
Bookmarks,
13.02.2007 17:02
Die aktuellen Entwicklungen im Webbereich lassen auf der Softwareentwicklungsseite eine große Lücke erkennen: das Userinterface.
Ajax und Co. versuchen auf einem ungeeigneten Protokoll und mit limitierten Darstellungsmöglichkeiten eine hoch interaktive Nutzerschnittstelle zu emulieren. Das mit solchen Techniken interessante Ergebnisse realisiert wurden, beantwortet aber nicht automatisch die Frage nach dem Sinn.
Es geht nicht mehr nur um Formulare und Eingabemasken. Zunehmend wird im Web auch Multimedia zelebriert, was in Anbetracht der Entwicklung der letzten Jahre zwar nicht verwunderlich ist, aber trotzdem erstaunt, wenn man bedenkt, daß im Bereich der Desktopoberflächen das Thema Multimedia erst lange nach der eigentlichen Nutzerschnittstelle angegangen wurde.
Wenn die Entwicklung nun eindeutig in eine Richtung zeigt, die eine Ablösung des klassichen Desktops durch (im Internet) verteilte Anwendungen vorantreibt, stellt sich nur die Frage nach dem Standard, der dabei zum Zuge kommt.
Schon einmal gab es die Idee eines Netzwerkcomputers, der auch schon damals Befürchtungen bei Microsoft hervorrief. Auch später reagierte Microsoft sehr empfindlich, wenn es darum ging, die Dominanz auf dem Desktop anzutasten. Wie wird dann erst die Reaktion ausfallen, wenn Anwendungen wie Google Spreadsheet wie eine normale Desktopanwendung laufen.
Ajax wird nicht die Antwort sein, aber Ajax ist eine Stufe. Die nächste Stufe wird sicherlich bald erklommen sein. Und dann gibt es vielleicht die ersten Anwendungen, die so leichtgewichtig wie Webseiten daherkommen aber so mächtig wie vollständige Desktopanwendungen sein werden. Das wird die Entwicklung im Webbereich und im Bereich der Desktopanwendungen grundlegend verändern.
Es geht also nicht mehr um die Frage, wie man eine Web 2.0 Anwendung entwickelt, sondern was noch bis Desktop 2.0 zu tun ist.
Kategorie:
Software Design,
Web,
09.02.2007 17:39
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Directory Server mit Samba / Proxy / Email als Ersatz für ein Windows Domaincontroller
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Interessanter Ansatz für ein CMS der recht viel Freiheit in der Seitenerstellung und Verwaltung bietet, allerdings auch mehr Anpassungen nach sich zieht.
Kategorie:
Bookmarks,
09.02.2007 10:47
Vorsicht: Der Beitrag kann satirische Elemente enthalten. Lesen auf eigene Gefahr.
Ich bin heute morgen aufgewacht und war unzufrieden. Niemand, der mir die Pantoffeln zum Bett brachte. Das Frühstück stand auch nicht auf dem Tisch. Zu dumm. Das muss sich ändern.
Die Lösung: Weltherrschaft.
Doch ein Bein vors andere. Erstmal muss ich bekannt werden, bevor ich wie wie der Kleingeist Schäuble einfach von Orwell abschreiben kann um einen Superschritt in Richtung Weltherrschaft vorwärts zu kommen.
Der Schäuble geht mir die letzte Zeit eh schon mächtig auf die Nerven, weil er all meine Bestrebungen durch seine Weltherrschaft zu nichte machen könnte. Den muss ich irgendwie aufhalten. Vielleicht sollte man das Rentenalter absenken. Dann ist er schon auf seinem Altenteil und kann nicht mehr so viel anstellen.
Der Schnee kommt mir dazu gerade recht. Bei so einem Wetter sind die älteren Menschen ja nicht mehr ganz so schnell. Werde mich also heute im Bus vordrängeln und mich auch nicht von den älteren Damen wegschubsen lassen. Wir werden ja sehen, wer heute einen Sitzplatz bekommt.
Und morgen bin ich der Weltherrschaft wieder etwas näher gekommen.
Kategorie:
Weltherrschaft,
08.02.2007 17:29
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