14.11.2006 11:56
Benutzen eigentlich nur Frauen Wärmflaschen?
In eine kleinen Diskussion sind wir irgendwie auf das Thema gekommen und mussten feststellen, dass offensichtlich nur Frauen Wärmflaschen benutzen. Wärmflaschen benutzt der männliche Teil unserer Zivilisation meist nur, wenn er krank ist.
Gibt es dafür eine Erklärung?
Kategorie:
Wahnsinn,
13.11.2006 22:07
Ende Oktober verbrachte ich 7 Tage damit auf dem Jakobsweg zu pilgern. Es war eine interessante Erfahrung in vielerlei hinsicht. Ich habe mal versucht, dazu einen Reisebericht zu schreiben, den ich in den nächsten Tagen dann vervollständigen werde.
Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass ich es eigentlich jedem empfehlen kann, der sich vorstellen kann, mal ein bis zwei Wochen (von mir aus auch länger) nur mit dem Rucksack unterwegs zu sein.
Der Anfang ist gemacht… bis es fertig ist, noch etwas Geduld.
Pilgern auf dem Jakobsweg – mein Reisebericht
Kategorie:
Reisen,
13.11.2006 21:02
Google Map – Logrono – Ventosa
Wir starteten also früh morgens in Logrono. Es war eine irgendwie kurze Nacht. Die Herberge war neu und recht hübsch angelegt. Allerdings war der Schlafsal mit 24 Betten ausgestattet, wovon wir dann dei letzten Betten bekamen. Kurz: es war voll. Dummerweise schnarchte ein Pilger in meiner Nähe wohl noch viel mehr als ich, so dass sich (es waren Doppelstockbetten) der Pilger über ihm mehrfach daran machte, ihn zu wecken. Die Bettkonstruktion war dafür nicht ausgelegt und so wackelte das Bett der beiden, somit auch die Trennwand und damit auch mein Bett. Zurück zum starten. Das erste Stück des Pilgerweges musste ich mich sehr bemühen, die entsprechenden Hinweise zu sehen, die für die Pilger angebracht wurden (gelbe Pfeile, Jakobsmuscheln als Schild, auf nem Schild o.ä.). Nachdem wir das Stadtgebiet verlassen hatten, wurde es merklich einfacher. Abgesehen davon war Logrono nicht die schönste Stadt, wurde allerdings von der Industrierandzone noch übertroffen (sowas sieht mann bei uns üblicherweise auch).
An der Stadtgrenze begann ein gut ausgebauter Weg, auf dem einem früh morgens um 8 einem eine ganze Reihe spanischer Nichtpilger bereits guten morgen wünschten.
Nach kurzer Strecke stand auf einmal ein älterer Mann am Wegesrand, der einen kleinen Tisch aufgebaut hatte, auf dem er Äpfel und Kekse für die Pilger bereitgestellt hat. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung und Verabschiedung war ich von soviel Uneigennutz recht stark überrascht. Wie ich später feststellen musste, trifft man auf dem Pilgerweg sehr sehr nette Menschen und ab und zu leider auch Menschen, denen man sonst vielleicht aus dem Weg gegangen wäre. Nunja.. so ist das ja im normalen Leben ja eigentlich auch. Veilleicht nur nicht in dieser extremen Ausprägung.
Wir wurden langsam von vielen Pilgern überholt, die etwas später gestartet waren als wir, die aber im Laufe der Zeit schon einiges an Kondition aufgebaut hatten, dass wir Anfängerpilger (also im speziellen ich) da keine Chance hatten. Darunter waren auch 2 Pilger die in Aachen und in Wiesbaden gestartet sind. Respekt vor dieser Leistung.
So langsam wurde die Landschaft spannender. Die Wege wurden steiler und anstrengender. Das bekam man aber nur wenig mit, weil die Landschaft wunderschön war und der Sonnenschein diesen Eindruck auch noch vertiefte.
Bald war der erste Berg geschafft. Leider geht der Weg immer wieder dicht an Schnellstraßen vorbei. In seltenen Fällen muss man solche Straßen auch queren, was nicht ungefährlich ist, gerade wenn man als Pilger mit einem Rucksack nicht unbedingt wie eine junge Gazelle durchs Gras hüppft.
Als wir oben waren, konnten wir bereits unser nächstes Zwischenziel sehen: Navarette.
Rechts und links begegneten einem Weinstöcke mit reifen saftigen Weintrauben. Teilweise lagen die Weintrauben auch schon auf dem Boden. Wir waren uns unschlüssig. Es schien so, als ob die Trauben keine Verwendung mehr finden würden. Allerdings waren wir nicht sicher, in wie weit die Pflanzen mit irgendwelchen Mitteln behandelt wurden. Wir verzichteten als auf eine Kostprobe, was sich später als Irrtum herausstellte. Die Weintrauben waren nicht gespritzt und wurden auch nicht mehr geerntet. Als wir das erfuhren, war es allerdings schon zu spät. Das Gebiet mit den Weintrauben lag da schon hinter uns. Und ehrlich. Zu Fuss dreht man nicht mal kurzerhand um.
Navarette
In Navarette gönnten wir uns erstmal eine kurze Pause in den Ruinen einer alten Kirche.Die Bäumen spendeten angenehm Schatten. Da taten mir das erste mal die Füße weh. Das war aber auch zu erwarten. Nach kurzer Pause ging es dann weiter durch den Ort. Kurz vor der Herberge in diesem Ort machten wir ein 2. Mal Rast und aßen zu Mittag.
Das Mittagessen war recht typisch und in so einer Situation natürlich unglaublich schmackhaft. Es war zwar nicht so, dass man ausgehungert war, aber die untypische Anstrengung machte Hunger. Und bekanntlich schmeckt es dann besonders gut.
Nach kurzer Verschnaufpause und dem erneuten Aufrüsten (Rucksack, Kamera, Wanderstöcke) ging es dann weiter. So langsam beschlich mich das Gefühl, dass ich vielleicht zu viel mitgenommen habe. Aber an diesem Punkt gabe es kein zurück mehr. Also weiter laufen.
Der Ort ist sehr klein.. aber auch sehr nett. Und es sollte für den Rest des Tages die angenehmste Wegstrecke bleiben. Aus dem Ort raus ging es dann an einer Landstraße entlang. An dieser Landstraße kam man dann an einem Friedhof vorbei. An dieser Stelle hat sich mal ein Pilgerhospiz befunden. Man sollte sich in das Innere des Friedhofs begeben um die Überreste zu sehen.
An den Mauerresten kann man Motive finden, die Mahlzeiten oder z.B. auch die gemeinsame Körperpflege darstellen.
Ab jetzt wurde es vergleichsweise unspannend. Es ging immer weiter geradeaus an besagter Landstraße entlang, die zum Glück nicht besonders befahren war. Langsam machte sich die Erschöpfung bemerkbar. Und es ging wieder etwas Bergauf. Erste Gedanken zu alternativen Fortbewegungsmitteln schwirrten durch den Kopf. Ich überlegte mir, dass man die Strecke, die ich bis dahin zu Fuß zurückgelegt hatte, mit dem Auto vermutlich in Minuten abfahrbar wäre. Zum Glück haben diese Gedanken meine Motivation nicht beeinflusst, denn ich hatte schon anständig mit der Anstrengung zu kämpfen. Es ist ja nicht wie beim Joggen, wo sich sowas wie ein Runners High einstellt.
Ventosa
Eigentlich wollten wir Ventosa auslassen und die nächste Herberge ansteuern. Allerdings hätte ich es vermutlich nicht bis zur nächsten Herberge geschafft. Also steuerten wir Ventosa an. Zu dem Zeitpunkt sollte es nur ne Zwischenstation werden, wo wir wieder etwas rasten könnten. Als wir dann da waren, war es mit meiner Kondition endgültig vorbei. Wir entschieden uns fürs bleiben und ruhten uns erstmal aus.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, sind wir den Ort erkunden gegangen. Es gab eine Bar, eine Hauptstraße, eine Kirche, die allerdings schon etwas mittgenommen aussah. Als wir an der Herberge ankamen, trafen wir einen Autopilger. Normalerweise werden Autopilger nicht aufgenommen. Allerdings war zu unserer Zeit sowieso nicht so viel Andrang (also wir waren eigentlich fast alleine in Ventosa), so dass es wohl ging. Dieser Autopilger kam aus Bayern und war wohl etwas auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Wir sind mit ihm dann in die Bar gegangen und haben zu Abend gegessen.
In der Bar waren fast nur Einheimische. Also bis auf uns halt. Es wirkte für einen Moment so, als ob es nur eine Bar wäre und wir nicht zu essen bekommen könnten (ein Supermarkt war nicht vorhanden), stellte sich aber recht schnell als Irrtum heraus. Es gab wieder eher typische Küche, die ich aber absolut empfehlen kann. Ich sag mal: Lecker.
Nachdem wir uns die Lebens- und Leidensgeschichte von Alois (bin mir beim Namen nicht sicher) angehört hatten, gab es noch ein "alkoholisches Getränk" aus der Gegend. Leider haben wir später keine Gelegenheit mehr gehabt, uns eine Flasche dieses Getränks mitzunehmen. Daher bleiben zwei Erinnerungen, das Glas mit der Aufschrift und der Geschmack.
Nach dem guten Essen und einem so sanften Getränk konnte man nur noch schlafen gehen, was wir dann auch taten. Der erste Tag war geschafft und ich auch. Die Füsse schmerzten und ich war kaputt. Ich habe geschlafen wie ein Stein. Der nächste Tag konnte kommen.
13.11.2006 20:52
Im Jahr 2006 ließ ich mich von meiner Frau überzeugen, mit ihr mal ein Stück des Jakobsweges zu pilgern. Sie ist 2004 schon einmal für 10 Tage gepilgert und hat mir mit ihren Erzählungen das ganze recht schmackhaft gemacht. Eigentlich dachte ich, dass ich wissen würde, worauf ich mich da eingelassen habe.
Aber es kam anders. Am 30.11.2006 war es dann soweit. Nachdem wir von Zaragoza nach Logrono mit dem Bus gefahren sind und unsere erste Herberge aufgesucht hatten, ging es dann am 30.11. früh morgens los.
Von Logrono nach Ventosa
Von Ventosa nach Cirinuela
Von Cirinuela über Santo Domingo De La Calzada nach Granon
26.10.2006 18:24
.. von irgendwoher dringt eine Stimme an mein Ohr. „Idefix, Idefix“. Dann grimmiger: „Idefix“ .. Pause .. Der Hund ging durch das Türchen wieder zurück in den Garten.
Wer jetzt gedacht hätte, das wäre so ein kleiner niedlicher Hund, der irrt. Der Zaun, der sich vor dem Hund versteckt ist einen Kopf kleiner als das Tier. Der Hund schaut gemütlich drüber und dürfte wohl auch nur einen Satz brauchen, um die Zaunseite zu wechseln.
Gut, ich habe wenig Angst vor Hunden, aber das Tier sieht vielleicht nicht für jeden so entspannend aus wie für mich. Es ist außerdem (wie vermutlich jeder Hund in dieser Größe) schwarz. Ich vermute, die gibt es einfach nur in dieser einen Farbe. So’n Teil in pink wäre vielleicht auch etwas merkwürdig anzusehen.
Das was mich immer beruhigt: „Das Tier kann mich nicht auf einmal verschlucken.“. Vielleicht hilft es euch auch?
Kommen wir zurück zur Überschrift: Darf man seinen Hund so nennen? Wo sind die Grenzen? Darf ich meine Katze google nennen und meinen Zierfisch coca-cola?
Kategorie:
Wahnsinn,
26.10.2006 14:38
Heute: Was, wir schaffen das alles nicht? Dann sollten wir nochmal darüber nachdenken, was wir noch einschieben könnten.
Kategorie:
Projekte,
26.10.2006 13:52
Eines Tages saß ich in einem Meeting, was weniger effektiv war, als ich befürchtet hatte. Da kam mir die Idee, dass man die Teilnahme an so einem Meeting ja eigentlich davon abhängig machen sollte, ob einem das irgendwas bringt. Und da das „irgendwas“ schon recht schwammig ist, musste ein Methode her, die das in eine einfach Form bringt.
Ziel eines Meeting ist ja meist eine Ersparnis an Zeit, Geld oder ähnlichen relevanten Größen. Sicher gehen auch einige in Meetings, weil sie sich gerne reden hören oder durch ganz andere Interessen dazu motiviert sind.
Nunja.. wenn ich in ein Meeting gehe, dann möchte ich, dass mir das in irgendeiner Form eine Einsparung bringt.
Nun der Vorschlag für eine Formel, die ganz sicher nicht komplett, aber im Moment sehr schön einfach ist.
**Meetinggewinn = Ersparniss x Manntage x Wiederholungen
**
Meetingverlust = Personen x Zeitdauer
Wenn der Verlust den Gewinn übersteigt, dann sollte man das Meeting mindestens für sich persönlich abbrechen.
Beispielrechnung:
Ich nehme alleine an einem Meeting teil, bei dem ich mir eine Ersparniss von 5% für einen Prozess der von einer Person 5 mal ausgeführt wird erhoffe.
Mein Meetinggewinn beträgt 5 x 8 Stunden x 5% = 2 Stunden.
Das Meeting ist also unterm Strich für mich ein Gewinn, wenn es maximal 2 Stunden benötigt.
Die Rechnung werde ich spasseshalber immer mal vor einem Meeting machen, um zu prüfen, ob ich wichtige Parameter vergessen habe.
Kategorie:
Meetings,
26.10.2006 10:20
Auf heise.de wurde auf eine neue Suchmaschine aufmerksam gemacht. Prinzip: Man installiert sich in seinem Firefox ein Plugin, dass jede besuchte Seite an die Suchmaschine meldet. Die Suchmaschine entscheidet (nach was auch immer), ob die Seite in den Index aufgenommen wird.
An sich ist die Idee ja relativ einfach und sehr wahrscheinlich auch nicht neu. Angenehm daran ist aber, dass das ganze ohne Anmeldung funktioniert und die Installation des Plugins gewohnt einfach ist. Ich werde mir das ansehen und sicherlich nocheinmal darüber berichten.
www.suchclip.de
Kategorie:
Social Networking,
24.10.2006 23:04
So das ist jetzt geschafft. WordPress installiert und angepasst. Das war jetzt noch nicht wirklich schwer, aber der Teufel liegt im Detail. Ich kann WordPress trotzdem jedem empfehlen. Genug für heute…
Kategorie:
Das Leben,
24.10.2006 22:23
Im Oktober 2005 besuchten wir für 3 Wochen China. Ich muss gestehen, dass jedes mal, wenn ich mir die Fotos ansehe so ein Fernweh aufkommt. Das lässt vielleicht erahnen, dass China mir (uns) sehr gut gefallen hat.
…
bevor es weiter geht, erst mal ein paar Fotos…
