Monatsarchiv für September 2008


Cuil – merkwürdige Dinge passieren

14.09.2008 14:35

In meiner aktuellen Spamauswertung fand sich auch folgender Eintrag:

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Kommentar Author: new search engine

Kommentar Content: —————————————–
new search engine [url=http://www.cuil.com/]new search engine[/url] new search engine [url= http://www.cuil.com/ ] new search engine [/url]

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Hmmm.. merkwürdig. Die von Cuil haben es wohl doch nicht soo nötig, oder? Schauen wir uns mal die IP an: 210.72.236.69 .

Der aktuelle whois-Eintrag lautet dann wie folgt:

inetnum:      210.72.236.64 – 210.72.236.95
netname:      WLCX
descr:        wangluochuanxun
descr:        offers internet-centric solutions and services.
descr:        beijing,china
country:      CN

Warum sollte jemand aus China Kommentare in WordPress-Blogs posten, die direkt auf Cuil verlinken? Haben die bei Cuil es wirklich so nötig?

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Kennen Sie Weimar?

10.09.2008 13:22

Heute morgen im „Tante Aishe Laden“ (die türkische Antwort auf den Tante-Emma-Laden, den es so ja kaum noch gibt – was zu bedauern ist, aber eben durch dieses Alternativangebot mehr als aufgefangen wird. Ich schweife ab…) auf dem Weg zu Arbeit.

Älterer Mann wird gerade bedient. Auf die Frage, ob er (was sein Einkauf wohl vermuten lassen muss) Besuch bekommt, antwortet er:

Nein. Ich beaufsichtige die … (hab ich nicht verstanden). Meine Enkel sind beruflich in Weimar. Das liegt irgendwo im Osten.

Ich bin mir fast sicher, dass der türkischen Bedienung bekannt ist, wo (und das mit hoher Wahrscheinlichkeit genauer) Weimar liegt. Vermutlich war er im 2. Weltkrieg an der Westfront. Man muss ja nicht jedes Dorf kennen, nicht?

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Mittelmaß

03.09.2008 11:09

dict.cc mediocrity werbung

Wenn das kontextsensitive Werbung ist, dann bewege ich mich in einem merkwürdigen Kontext.

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Muskelkater vom Fitness Dinner

03.09.2008 10:56

Gestern Abend hat meine besser Hälfte aus einem Fitness-Kochbuch was gekocht. Es war sehr lecker und ging, wie das bei asiatisch angehauchten Gerichten so ist, sehr schnell. Heute morgen habe ich nun irgendwie Muskelkater. Gestern habe ich aber nichts gemacht, was als Ursache herhalten könnte, so dass das Essen als Ursache schon die größte Wahrscheinlichkeit genießt.

Beim Studium gab es in der Mensa irgendwann mal ein Hacksteak „Peter“. Oder um es mit der Addams Family zu sagen:

Pfadfinderin: Was hast Du denn da?

Wednesday: Zitronenlimonade.

Pfadfinderin: Sind die denn aus frischen Zitronen?

Wednesday: Und was hast Du da?

Pfadfinderin: Pfadfinderinnenkekse.

Wednesday Und sind die aus frischen Pfadfinderinnen?

Man ist, was man isst.

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Google Chrome – die Welt ist nicht genug

03.09.2008 09:12

Mit Google Chrome ist das eingetreten, was der eine oder andere schon befürchtet hat: Google mischt direkt im Browsermarkt mit. Ich habe auch schon hier und das das Wort „evil“ gelesen und kann mich dem NICHT anschließen.

Es ist unbestritten ein Angriff auf Mircosoft und natürlich kann man sofort auch Weltherrschaftsansprüche unterstellen. Wie Lars Hinrichs (Xing) twitterte:

When MS releases something that’s closed-source, they’re evil. When Google releases sth that’s open-source, they’re evil, too. (http://twitter.com/LarsHinrichs)

Es sollte sich aber als unmöglich herausstellen, mit etwas wie Open-Source andere zu dominieren.

Was mir an Google Chrome gefällt, ist das In-Frage-Stellen bestehender Lösungen. Das ist aber auch gleichzeitig der Punkt, bei dem ich mehr erwartet hätte: Man hätte noch viel mehr in Frage stellen können. Ist z.B. Html überhaupt noch zeitgemäß, bewegen wir uns nicht mit großen Schritten auf webbasierte Desktopanwendungen zu? Es ist natürlich klar, dass Google Chrome nur der erste Schritt ist und ohne funktionierende Lösungen, die man auch Anwenden kann, keine Änderung herbeizuführen ist.

Dieser Schritt ist nur der Anfang. Ich freue mich auf die Zukunft in der hoffentlich viele Krankheiten und Ungereimtheiten gerade für Entwickler wegfallen. Es werden interessantere Anwendungen möglich, bei denen Google Chrome nur die Platform ist oder notwendigen Entwicklungen den Weg ebnet oder sie anstößt. Wie Google es in der Präsentation schön beschrieben hat:

Wenn der Nutzer den Browser nicht mehr wahrnimmt, dann haben wir einen guten Job gemacht.

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Empfehlungen: handy taschen | Good Job - Bad Job