Monatsarchiv für Februar 2009


Twitter macht social engineering auch nicht einfacher

09.02.2009 12:19

Wie man auf Golem lesen konnte, hat sich Pete Hoekstra, republikanischer Abgeordneter nicht zurückhalten können, und per twitter erzählt, was er gerade macht. Das wäre an sich noch nicht bedenklich, dafür wurde twitter ja gemacht. Spannend wird es dann aber, wenn er in den Irak fährt und man zu seiner Sicherheit eine Nachrichtensperre errichtet. Die hat er dann mit seinen Mitteilungen ordentlich unterwandert und sich möglicherweise selbst in Gefahr gebracht. Das Problem liegt hier aber nicht bei twitter, wie es gern unterstellt wird, sondern an dem leichtfertigen Umgang mit Informationen.

Ob er nun dem Nachbarn erzählt, dass er die nächsten Tage nicht da sei oder ob er diese Informationen twittert ändert nichts am Potential der Informationen. Sich in sozialen Netzwerken zu bewegen, bedeutet in jedem Fall, mit persönlichen Informationen sensibel umzugehen. Wenn man dann noch potentielle Zielscheibe für Menschen ist, die einem als Vertreter einer bestimmten Weltanschauung mal die „Meinung“ sagen möchten, sollte man sich überlegen, welche Information man zu welchem Zeitpunkt weitergibt.

Soziale Netzwerke hatten schon immer ein hohes Gefahrenpotential. Die Entwicklung der letzten Jahre hat nur die Größe von solchen Netzwerken explodieren lassen. Wenn man früher dem Nachbar gesagt hat, er soll die Blumen gießen, wusste das im schlimmsten Fall die ganze Straße. Wenn man heute seinem „twitter-Nachbarn“ das selbe anvertraut, hat man sponntan mehrere tausend Menschen mit unterschiedlichsten Vertauensstellungen informiert. Dabei ist es egal, welches Medium man benutzt.

Hoffen wir darauf, dass jeder im Umgang mit der neuen Nachbarschaft zukünftig wieder mehr gesunden Menschenverstand und eine nicht zu kleine Portion Mißtrauen einbringt. Denn sonst kann das durchaus ins Auge gehen.

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Bildblog als Spamfilter

09.02.2009 11:48

Hier im Zug sitzt vor mir ein Mann, der sich ausführlich einer Bildzeitung widmet. Ich komme nicht umhin (es liegt in meiner Blickrichtung) die eine oder andere Überschrift zu lesen. Da bekommt man das Gefühl, dass da irgendwie bedeutsame Nachrichten an einem vorbei gegangen sind, denn diese finde ich nur in der Bild. Da wird dann ein Streichelzoo der Absurditäten eröffnet, der mich teilweise an Auszüge aus den „berühmten Käseblättern“ bei Man in Black erinnert.

Das alles kommt bei mir nicht an, weil ich die Bildzeitung nicht lese. Und das ist gut so. Allerdings bedeutet das auch, dass Bildblog.de nur einen Bruchteil des Irrsinns behandelt. Erschreckend.

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Goolge G1 – nicht nur für Technikfreaks

02.02.2009 17:01

Das Projekt Google Android ist mir schon seit einiger Zeit ein Begriff. Das ist bei meiner Technikaffinität auch kein Wunder. Jetzt hat man auch bei Bild das neue Google Handy mit Android-System getestet (Google G1 / T-Mobile). Ich spiele in den letzten Tagen mit dem Gedanken, mir so ein Handy zuzulegen.

Der größte Unterschied zum iPhone ist IMHO die offene Plattform, die mir als Nutzer geboten wird. Und als Entwickler kann es garnicht besser werden. Mir fallen gleich unzählige Anwendungen ein, die ich schon immer mal bauen wollte, die nur dann Sinn machen, wenn man mobil ins Internet kommt. Wenn das noch das GPS gut funktioniert, eröffnen sich da ungeahnte Dimensionen.

Ich muss jetzt nur noch vor mir selbst rechtfertigen, warum ich mir das teil nicht zulege. Hmm… das wird schwer.

 

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