Eine alte Form des Lernens

Im Laufe der Jahre hat sich bei mir die Einsicht erhärtet, das der Lernansatz, wie er in Schulsystemen propagiert wird, nur mäßig erfolgreich sein kann. Im Laufe der Geschichte der Menschheit wurde Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei wurde (zwangsweise) sehr viel Wert auf die praktische Erfahrung gelegt. Das bedeutet nichts anderes, als dass man sein Wissen durch regelmäßige Anwendung manifestiert und eben auch erweitert. Denn nur durch die praktische Anwendung kann man Erfahrungen machen und daraus lernen.

Betrachtet man dann so augenscheinlich einfache Themen wie den Deutschunterricht, dann stellt man fest, dass der Fokus nicht auf dem Anwenden bestehenden Wissens gelegt wird, sondern auf eine von Anfang an theorielastige Wissensvermittlung. Das Schulsystem motiviert nicht durch das Aufzeigen von Verbesserungen in der eigenen Leistung, sondern durch darstellen des Abstandes zum theoretischen Maximum.

Daher bin ich fester Überzeugung, dass man seinem Kind vielleicht zeigen sollte, wie man einen eigenen Blog betreibt, denn die Prüfkriterien sind da anders und in meinen Augen wesentlich motivierender. Schule könnte soviel Spaß machen, dass man die wichtigen Dinge dann fast schon im Vorbeigehen lernt.

2 Reaktionen zu “Eine alte Form des Lernens”

  1. Tweets die Eine alte Form des Lernens | Michaels Blog erwähnt -- Topsy.com

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Nick Wiedenbrueck, mosmann erwähnt. mosmann sagte: New blog post: Eine alte Form des Lernens http://bit.ly/1FxEij […]

  2. Matthias

    Wenn Kinder in der Schule laufen lernen müssten, dann müssten sie es im Sitzen lernen! ;o)

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