Monatsarchiv für Februar 2009

Mein Kommentar zu Qype

Donnerstag, den 26. Februar 2009

Das folgende habe ich bei Qype kommentiert und bin gespannt, ob Qype die moderierten Kommentare freigibt:

Ich kenne eure Seite schon seit langer Zeit. Ich habe sie im Verlauf der Jahre schätzen gelernt und mich z.B. an die Farben gewöhnt. Alt wirkte die Seite auf mich nie.

Als ich heute eure neue Seite besuchte, hab ich gedacht, ich hab die falsche Seite angesteuert. Und ich glaube, ich sehe das nicht alleine so.

Ich beziehe mich nur auf die Farben und das Logo. Das diese Veränderung viel mehr Auswirkungen auf die Nutzerakzeptanz als z.B. die neuen Funktionen hat, möchte ich dabei besonders betonen.

Kurz: dreht es zurück, wenn ihr könnt. Ich finde es wirklich furchtbar.

Alles Gute
Michael

Irre bei Uri – trotzdem ist die Langeweile groß

Dienstag, den 17. Februar 2009

Nach einem anstrengenden Tag schaltet man das Fernsehen an und kommt live in die Darbietung von Ully Lou. Ok. Lassen wir uns unterhalten und schauen uns das mal ein wenig an.

… ich muss etwas verpasst haben, denn mir geht nicht auf, was seine Aktionen zu bedeuten haben. Oli P. sieht einen Totenkopf oder Bushido (??). Lorielle sieht was blutunterlaufenes … und Ully zieht ein rotes Tuch aus dem Umschlag. Hmm.. ähm. Ich hoffe, das war jetzt nicht der Zaubertrick.

Dann wird Lorielle herangebeten und soll in die Kugel schauen. Nebenbei erwähnt er, dass viele Menschen vor ihm Angst haben. Er hätte mich fragen können. Ich hätte da ein paar Tipps.

Im Gespräch gestand er dann seine schreckliche Kindheit und hielt als Abschluss Händchen. An diesem Punkt fragte ich mich, wo denn jetzt da ein Trick war. Wenn ein wirrer Blick reicht, dann kann ich auch mitmachen.. das bekomme ich hin.

Dann noch die Einspielung von ganz erbärmlichen Zuschauerfilmchen, die so leichtgläubige Menschen zeigen, das man spätestens jetzt weiß, wer diese Sendung mit Begeisterung ansieht.

Es ist eine Reise in das Mittelalter des Medienkonsums, wo man noch gelaubt hat, was im Fernsehen gezeigt wurde. Der Unterschied besteht nur darin, dass sich die Darsteller selbst nicht so ernst nehmen. Die Frage, die sich hier stellt: hat die Gesellschaft die Aufgabe, leichgläubige Menschen vor so einem Unfug zu schützen? Ich bin mir da nicht sicher.

Vorsicht: Langeweile im Microsoft Store

Freitag, den 13. Februar 2009

Microsoft Produkte sind so sexy wie Backsteine. Diese Ansicht mag nicht jeder teilen, aber das ist meine erste Assoziation, wenn ich höre, das Microsoft eigene Läden aufmachen möchte.

Man muss sich doch mal fragen, was mich als Kunden dazu motivieren möchte, in so einen Microsoft-Laden zu gehen. Wenn die Preise nicht billiger sind als in anderen Geschäften, wüsste ich nicht, was ich da soll. Sind sie billiger als in anderen Geschäften, werden die anderen Läden entweder gleich ziehen oder Microsoft-Produkte aus ihrer Auslage entfernen oder eine Klage anstreben. Hmm.. so klappt das schon mal nicht. Damit stellt sich sofort die Frage, wie Microsoft damit verdienen möchte?

In einen Apple-Store geht man mal rein, weil man sich die tollen Dinge, die man sich leider nicht leisten kann, gerne mal ansieht. Dann kommt noch ein Seufzen mit „wenn es nicht so teuer wäre, würde ich mir das kaufen“ und man geht wieder. Sicher. Manchen kaufen da dann auch was. Das ist dann vermutlich wie Weihnachten, wenn man mit was hübschen da raus läuft. Aber so ne Xbox oder n Windows-Vista sieht eher unspannend aus.

Ich bin da relativ sicher, dass das nix wird. Trotzdem viel Glück.

Wir sprechen alle wie Roboter

Mittwoch, den 11. Februar 2009

Man muss annehmen, dass die Schriftsteller, die vom US-Schriftstellerverband vertreten werden, wie Roboter sprechen. Nicht anders ist es zu erklären, dass Sie sich gegen die Vorlesefunktion des neuen Amazon Kindle wehren. Das Argument: es handele sich dabei um eine Tonaufführung.

Ich glaube nicht, dass sich jemand wegen der Vorlesefunktion das Hörbuch nicht kaufen würde, weil die künstliche Stimme ihm so gefallen hat. Ich gehe auch davon aus, dass es garnicht zu jedem Buch ein Hörbuch gibt (z.B. das BGB interessant vorgetragen von Fred Feuerstein).

Wehret den Anfängen mag es da geheißen haben. Und da es etwas anderes ist als ein Buch muss dieses Kindle zur Strecke gebracht werden. Ich weiß nicht, ob es besser ist, wenn man davon ausgeht, dass dieses ganze neue Zeug Sorgenfalten beim Schriftstellerverband hervorruft. Im Moment beschleicht mich eher das Gefühl, dass da jemand noch ein paar Cent verdienen möchte. Ich frage mich natürlich nur für welche Leistung.

Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass das so nicht durchgeht. Und das ist gut so.

Ich würde für Twitter zahlen – aber nicht viel

Mittwoch, den 11. Februar 2009

Wie man nachlesen kann , denkt twitter schon seit einiger Zeit darüber nach, wie sie mit dem Dienst Geld verdienen können. Kostenpflichtige Zusatzdienste liegen da natürlich nahe. Doch es gibt vielleicht eine sehr viel einfachere Geldquelle – der Nutzer. Ich bin gerne bereit einen nicht zu großen Beitrag dafür zu bezahlen, dass ich schneller Updates als der Durchschnitt bekomme. Auch eine höhere Serverstabilität wäre mir Geld wert.

Ich bin gespannt, in welche Richtung sich das entwickelt und ich hoffe, dass sie ein Erlösmodell finden, denn ich möchte diesen Service nicht missen.


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