Aus Fehler lernen wird überschätzt
Anders kann man sich nicht erklären, warum Großbritannien eine Kinderdatenbank aufbaut. Die Datenpannen in der Vergangenheit müssten eigentlich dazu geführt haben, das man solche Vorhaben argwöhnisch beobachtet und vielleicht auch erst einmal eine Absage erteilt. Aber dieses Inselvolk ist da offensichtlich Resistent gegen jeden Lerneffekt. Das sich die Befürchtungen bestätigen werden ist nur eine Frage der Zeit. Denn das Interesse nicht befugter Personen, sich auch "Teile eines Puzzles" zusammensetzen lassen wollen, dürfte groß sein.
Erschreckend ist aber nicht nur das Instrument sondern die generelle Entwicklung, die Großbritannien da seit mehreren Jahren durchläuft. IMHO ist das weit mehr als gesundes Mißtrauen, dass man sich da gegenseitig entgegen bringt. England ist auf dem besten Weg in eine geschlossene Anstalt.
Komisch diese Briten.
Tags: Datenbanken, England, Skandal, Überwachung
Am 29. Januar 2009 um 11:55 Uhr
>England ist auf dem besten Weg in eine geschlossene Anstalt.
Dicht gefolgt von der Budesdiktatur Teuschland.
Warum fällt bei vielen Menschen die Beurteilung einer Situation so unterscheidlich aus je nachdem ob es sich um ein fremdes Nest handelt oder um das eigene?
Mein personlicher Eindruck hierzu:
Wenn man mit den Finger drauf zeigen kann dann ist es Faschismus, wenn man aber selbst drin leben muss klingt es schöner wenn man es Überwachungsstaat nennt.
Am 29. Januar 2009 um 13:46 Uhr
[...] Aus Fehler lernen wird überschätzt (Michael’s Blog) [...]