den Kürzeren gezogen
Nachdem ich gestern von Rottweil (am Nekar) bis Lübeck ein größeres Stück Autobahn befahren habe, musste ich feststellen, dass die neue “Werbelinie” zur Unfallprävention bei der Wahl der Unfallopfer eine starke Ausrichtung auf Paare und Familien hat. Mir liegen leider keine statistischen Daten vor, anhand derer man sehen könnte, wieviel Menschen anteilig ihr Leben auf unseren Autobahnen lässt. Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass die Zielgruppe, die die Autobahn am meisten benutzt keine statistische Relevanz besitzt: Pendler und Berufskraftfahrer (inkl. Außendienstmitarbeiter).
Rückblickend muss man sagen, dass gerade Menschen, die beruflich mit dem Auto unterwegs sind, durch eine sehr aggressiveFahrweise aufgefallen sind. Man muss davon ausgehen, dass das Risiko, ein einen Unfall verwickelt zu werden, durch eine Fahrweise, bei der Sicherheitsabstände fast vollständig aufgegeben werden, stark steigt. Daher würde es mich überraschen, wenn diese Gruppe nicht sogar das Feld anführen würde.
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Am 13. Mai 2008 um 17:39 Uhr
Moin Berlinreisender,
hast mit deiner Einschätzung sicherlich recht – aber wer hat schon großes Mitgefühl mit einem rasenden Manager oder gar mit nem Handelsvertreter, der einem irgendnen Blödsinn aufschwatzen will. Ganze Familien oder junge Paare sind da werbetechnisch viel “schönere” Opfer!! Der Handelsvertreter bringt sich ja sozusagen selber um, aber das arme kleine Kind kann ja nix dafür!
Sorry für den Sarkasmus, aber nur was uns schockiert ist auch gut für den Verkauf – denk an die HORROR-Schlagzeile deines BILD-Lesers..:))