Monatsarchiv für Mai 2008

Durch den Kopf gehen lassen…

Freitag, den 30. Mai 2008

Wer schreibt die besten Geschichten? Das Leben. Und wenn man dann in den brodelnden Strom eintaucht, den öffentliche Verkehrsmittel bieten, dann fällt einem an der Kopfnarbe des Bistrochefs auf, das man in den letzten Tagen eine ganze Menge Kopfverletzungen in Form von Narben gesehen hat. Und man weiß, dann man auf keinen Fall dabei gewesen sein möchte.

Und dann fällt einem spontan ein, das das eigene Leben vielleicht spannender sein könnte, aber das man auf die eine oder andere Erfahrung auch verzichten kann.

Generation Doof – Ende

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Wer sich jetzt wundert, dass ich das Buch schon durchgelesen habe: Hab ich nicht. Ich musste nur aufhören. Immer die gleichen Argumente immer und immer wieder aufgekocht ermüden und sind nicht besonders unterhaltsam.

kurze Zusammenfassung: .. ein paar gute Beobachtungen ohne Neuigkeitswert, ab und zu unterhaltende Anektoden… leider vertritt das Buch die Auffassung, dass sich die geschilderten Probleme nur auf eine begrenzte Gruppe beziehen und liegt damit falsch.

erstmal genug davon

Generation Doof – Neid?

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Man wird das Gefühl nicht los, das die Autoren .. oder zumindest einer in gewisser Weise neidisch sind. Eine andere Erklärung könnte man noch in einer konservativen Weltsicht suchen, dann hätte der Text bisher aber nicht einen so starken Beigeschmack.

Ich kann eine Vielzahl der Argumente nachvollziehen und teile einige, aber nicht immer gibt es zusammenhängende Kausalketten. Es mutet dann doch zum Teil eher wie eine Abrechnung mit den „anderen“ an, die unverständlicherweise doch (mehr?, zuviel?) Erfolg haben, obwohl sie doch alles falsch machen.

Wäre vermutlich ein gutes Buch, und unterhaltsam, wenn da etwas mehr auf die Sachlichkeit geachtet worden wäre. Schade..

.. weiter gehts. Erst auf Seite 27.

Generation Doof – der Anfang

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Ich habe von jemand nettem das Buch „Generation Doof“ ausgeliehen bekommen. Eigentlich wollt ich mich in Ruhe unterhalten lassen. Aber jetzt hänge ich auf Seite 12 (Start ist auf Seite 8) und muss! erstmal diese Zeilen loswerden.

Die Grundthese des Buches stimmt nicht. a) nicht nur die vermeintliche Generation Doof (v.G.D.) zeichnet sich durch recht einfach gestrickte Menschen aus, es gibt viel mehr keine wirkliche Auffälligkeit in dieser Altersgruppe. b) die v.G.D. muss viel mehr Informationen verarbeiten als die Generation davor, da ist es dann verständlich, dass sich Prioritäten verschieben.

Der Unterschied ist einzig, dass man seit einiger Zeit nicht mit ner Taschenlampe, sondern viel lieber mit nem Flakscheinwerfer auf ausgesuchte Kandidaten raufhält, so dass es ganz klar ist, welches Ergebnis man erreicht.

Fügt man dieser Lupe auf das menschliche Mittelmaß noch Perspektivlosigkeit hinzu, erhält man medientaugliches Menschenmaterial mit Karriereziel Harz-IV.

Man kann diesen Effekt mit Hilfe der Kriminalitätsstatistik beobachten: die Zahlen sprechen seit Jahren von einer Abnahme, gefühlt ist es aber eine Zunahme.

We love to entertain you. Sonst heißt es vielleicht schnell Harz-IV.

Generation Doof – ich komme ni

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Oje, oje. Das wird eine gefühlsduseliges Buch mit viel persönlicher Meinung. Muster zu erkennen, war dem Schreiber nicht vergönnt. Der Abstand für eine analytische Betrachtung war einfach nicht vorhanden.


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