Monatsarchiv für Januar 2008

Uri Geller bei Schmidt

Donnerstag, den 31. Januar 2008

Ich schaue gerade Harald Schmidt und er hat Uri Geller zu Besuch. Und Uri brauchte keine Minute um einen verknoteten Löffel aus einer Kaffetasse zu zaubern. Eine peinliche Situation, die bereits schmerzte.

Allerdings ziehen Schmitt und Pocher das ganze derart ins Lächerliche, das es eine Freude ist. Ich wundere mich nur, das Uri das ganze so entspannt mitmacht. Und Pocher treibt das derart auf die Spitze, das Uri eigentlich gleich anfangen müsste zu kochen. Großartig.

Es ist nicht nur eine Parodie auf Geller und seine Kandidaten, sondern eine Anspielung auf so ziemlich jede Trickserei. Doch wenn dann Uri einen mehr oder weniger bekannten Spruch als Bewertung für die Show abgibt, dann sollte jeder erkennen, das The Next Uri Geller einfach eine nette, schräge Unterhaltungsshow ohne jeden sensationshungrigen Anspruch ist. Wer da mehr drin sieht, sollte den Verstand wieder anmachen.

Bin ich ein Arschloch?

Donnerstag, den 31. Januar 2008

Wie ich bereits schilderte, muss man bei manchem älteren Mitbürgern mit optionaler Gehhilfe eine unglaublich Mobilität beim Ergattern von Sitzplätzen im öffentlichen Nahverkehr feststellen. Mir ist bisher noch nicht passiert, das diese Mitbürger nicht auch ein Sitzplatz bekommen haben. Entweder waren Sitze frei oder es ist jemand aufgestanden. Auf die ersten Plätze im Bus setze ich mich nur im Nachtbus.

Und trotzdem empfinde ich es als Frechheit, wenn sich an der Bustür von rechts und von links ältere Damen und Herren vorbeidrängeln und vorn anstellen. Wenn man sich dann mal nicht wegschieben läßt, wird man ganz überrascht angeschaut.

Niemand ist perfekt und der Mensch achtet nun mal ganz besonders auf das persönliche Vorankommen, aber da verlange ich (auch von mir selbst), entsprechende Kritik auch auszusprechen. [provokant] Und es wäre nach den letzten Zwischenfällen mehr als gerechtfertigt, wenn auch mal Jugendliche (also ich) von Rentnern wegen einer Kritik zusammengeschlagen werden. [provokation zu ende] Ich glaube, mir wird dann schon eine Welle des Zorns entgegenschwappen, wenn ich „bitte hinten anstellen“ sage.

Telebid Rechner

Mittwoch, den 30. Januar 2008

In den letzten Tagen bin ich über www.telebid.de gestolpert. Eine interessante Auktionsplatform dachte ich mir, bis ich mir erklären ließ, wie das funktioniert. Als ich mir dann so die eine oder andere Auktion angesehen habe, musste ich feststellen, dass ich es entweder nicht verstehe, warum manche ab einem bestimmten Betrag (z.B. 250 Euro Gebot für einen 300 FreeBid Gutschein im Wert von 150 Euro) weiterbieten oder sich mir irgendwas davon nicht erschließt und ich einem Irrtum unterlegen bin.

Damit sich das besser klärt, habe ich mir mal einen kleinen Telebid-Rechner zusammengestellt, mit dem man die wichtigsten Eckdaten für so eine Auktion ermitteln kann. Ich bitte um einen ausführlichen Test und gerne auch um Anregungen und Verbesserungswünsche. Und vielleicht kann mir jemand das oben geschilderte Beispiel erklären.

 

Uri kann nicht rechnen

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Und plötzlich taucht ein Uri Geller im Werbeblock auf und sagt folgenden Spruch: „Ich habe in meinem Leben mehr als 1.000.000 Löffel verbogen.“

Hmm.. nachdem schon Xavier Naidu mit seinen 20.000 Meilen über dem Meer sich vermutlich schon etwas verschätzt hat, dacht ich, ich rechne mal kurz nach.

Uri ist heute rund 62 Jahre alt. Das bedeutet, das er nehmen wir an, dass er sein Hobby seit seiner Geburt ausübt, er pro Jahr rund 16129 Löffel verbogen haben muss. Nicht schlecht, oder? Das bedeutet, dass er im Schnitt am Tag 44 Löffel verbogen haben muss. Wenn man annimmt, dass er die üblichen 3 Minuten braucht, ist er gute zwei Stunden am Tag damit beschäftigt, Löffel zu biegen. Jeden Tag.

Mit Verlaub, das halte ich für groben Unfug. Unterstellen wir mal, das er sich einfach nur verrechnet hat.

The next Uri Geller – ich kann nicht mehr

Dienstag, den 22. Januar 2008

Ich kann mir das nicht weiter anschauen. Da werden Zaubertricks gezeigt, die auch Zaubertricks sind. Aber es wird behauptet, also eigentlich macht das nur der gute Uri (der nebenbei die gute alte Zeit beim CIA erwähnt), dass das alles übersinnliche Kräfte sind. Was mich dabei erschrickt, ist die Tatsache, dass die geladenen Prominenten das ganze nicht als Zaubertrick auffassen, sondern tatsächlich ihren gesunden Menschenverstand ausschalten und an Magie glauben.

Hätte ich es aufgenommen, könnte ich mir die Stelle nochmal anschauen, wo Uri Katarina Witt eine Gabel in die Hand gibt, die dann ganz plötzlich verbogen ist. Katarinas Gesicht sagt mir an der Stelle: Hmmm, merkwürdig, irgendwas war da jetzt faul. Aber ein paar Sekunden später hat sich diese Irritation offensichtlich vergessen und skandiert: "Es ist unerklärlich."

Der einzige, der bis jetzt eine recht gute Figur macht ist dann tatsächlich Aiman Abdallah. Das liegt vermutlich aber eher daran, dass für die Zaubertricks eher auf das weibliche "Personal" zurückgegriffen wird.  Gesehen und vergessen, wäre da nicht das Gefühl, dass wieder eine Geller-Welle durch die Medien rollen wird.  Woher ich das weiß? Man muss nur dran glauben.

Ach wad, Quatsch, Schachmatt.

 

 


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