Monatsarchiv für August 2007

Ausnahmeerscheinung Intelligenz

Dienstag, den 28. August 2007

Es ist schon merkwürdig, das der Durchschnittsmensch nicht hochbegabt ist. Intelligenz ist aus Sicht der Evolution eigentlich auch eher eine Schwäche. Der Zusammenhang zwischen IQ und Fortpflanzungswahrscheinlichkeit wurde erst kürzlich wissenschaftlich nachgewiesen (was schon immer offensichtlichwar). Früher wurden solche Menschen auch gern mal verbrannt.

Betrachtet man andere Lebewesen so fällt auf, das dort meist der physisch schwächere das Nachsehen hat. Intelligenz als Spezialisierung fällt auch aus, weil es aus Sicht der Fortpflanzung sogar hinderlich ist.

Ist Intelligenz also ein Gendefekt? Dummheit ist breit gesäht und gesellt sich zum Durchschnitt. Auch die Redewendung „Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander“ kann nichts anderes bedeuten.

Sollte also überdurchschnittliche Intelligenz wie eine Krankheit behandelt werden? In Anbetracht der Nachteile scheint das eine faire Lösung zu sein.

WordPress kompakt – mein erstes Buch

Montag, den 27. August 2007

Es ist jetzt mehr als ein Jahr her, dass ich einen Blog mit WordPress betreibe. Damals habe ich nach einen geeigneten Blogsystem gesucht und wurde von Stephan Lamprecht auf WordPress aufmerksam gemacht. Netter Weise hatte er zum Tipp sogar noch ein Buch über WordPress, mit dem mir der Einstieg hervorragend gelang. Dieses Buch hatte Stephan selbst geschrieben.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der sehr pragmatische Ansatz, die wichtigen Themen anzusprechen und unwichtiges wegzulassen dem Verständnis sehr zuträglich war und die Einstiegshürde merklich gesenkt hat.

Wordpress 2.x kompaktIrgendwann kam Stephan dann auf mich zu, mit der Idee, in einer Neuauflage auch das Thema Themegestaltung anzugehen. Und das ist dann auch mein Beitrag in der Neuauflage von WordPress 2.x kompakt (3. Auflage). Wer vorhat, für seinen Blog mal ein Theme selbst zu erstellen und zögert, weil sich das alles so kompliziert anhört, dem möchte ich auf den Weg geben, dass es einfacher als erwartet ist.

Mir hat das Buch sehr geholfen und ich hoffe, das es vielleicht auch ein wenig durch meinen Beitrag anderen genauso hilfreich ist. Außerdem ist es mein erstes Buch und ich bin ein klein wenig stolz darauf.

Achja, der Verlag heißt Bomots und hat noch andere nette Bücher.

.. jetzt aber genug, das hört sich ja schon fast wie Eigenlob an.

Tag der Aufklärung

Freitag, den 24. August 2007

Auf heise.de konnte man lesen, dass es laut einem Gerichtsurteil möglich ist, seinen Lehrer zu benoten.

Eine Benotung sei keine Tatsachenbehauptung, sondern ein Werturteil und damit zulässig, sofern die Grenze zur Schmähkritik nicht überschritten werde, sagte ein Sprecher des Gerichts am Freitag (Aktenzeichen 28 O 333/07).

Jetzt verstehe ich die eine oder andere Note, die ich in meiner Schulzeit bekommen habe viel besser.

GEZ – jetzt habe ich es verstanden

Freitag, den 24. August 2007

Wie ich heute auf heise.de (GEZ mahnt Bildungsportal wegen falscher Wortwahl ab) lesen durfte, beseitigt die GEZ endlich ein paar Mißverständnisse. Ich habe schon immer ein wenig gezweifelt, aber wenn die GEZ dieser Meinung ist, dann wird sie es ja wissen.

Denn wie man dem Schreiben der GEZ an akademie.de entnehmen kann, ist z.B. die Verwendung von „Gebührenhäscher“ nicht von der GEZ gewollt, aber wie die GEZ ja selbst darstellt mit dem von der GEZ gewünschten Bezeichnung „Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragter“ gleichzusetzen.

Wenn ich möchte, dass jemand es unterlässt, mich in der Öffentlichkeit „dreistes Arschloch“ zu nennen, dann mache ich ihm ja auch nicht den Vorschlag, in seinen Ausführungen immer „dreistes Arschloch“ durch meinen Namen zu ersetzen. Denn damit bestätige ich die Wortwahl und kann mich dann eigentlich nicht mehr darauf berufen, dass diese Wortwahl falsch ist.

Mein eigenes Nachschlagewerk

Freitag, den 24. August 2007

Ich bin relativ vergesslich. Wobei sich das meist schon eher auf Termine (auch Geburtstage) und Namen bezieht. Was ich mir dafür relativ gut merken kann, ist der Weg auf dem ich eine Information, der ich schon begegnet bin, wiederfinde.

Wenn es um die Softwareentwicklung geht, muss ich feststellen, dass es für mich viel einfacher ist, die Informationen nicht in einem Buch zu dem Thema sondern direkt in Programmcode zu finden. Es geht einfach schneller, solange ich weiß, dass ich dazu schon mal was gemacht habe. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich dabei sehe, wie ich dieses Thema (evtl. unter Anwendung einer Bibliothek) angegangen bin. Das geht soweit, dass ich Bücher immer nur dann lese, wenn ich etwas aus dem Buch noch nicht benutzt habe.

Dabei fallen mir zwei Fragen ein: Warum gibt es die Bücher nicht online, so dass man einen Link auf die Seite oder das Kapitel setzen kann? Würde es Sinn machen, in einem Buch so mitten drin Platz für Notizen zu lassen (nicht nur am Ende (habe ich da auch noch nie benutzt)).

Ich bin mir nicht ganz sicher, was das alles so bedeutet. Auf der einen Seite bin ich mir sicher, dass für die Dokumentation von Programmcode nur der Code selbst aussagekräftig genug sein kann, so dass eine zusätzliche (und manuell zu pflegende) Dokumentation überflüssig werden kann. Auf der anderen Seite glaube ich, dass es zu jedem Fachbuch ein kurze Zusammenfassung geben sollte.

Auch wenn es schon sehr viele Dokumentationen (unterschiedlichster Qualität) im Netz gibt, macht es vielleicht Sinn, ein Developer-Wiki aufzusetzen, dass ähnlich wie Wikipedia aufgebaut ist und sich nur mit Softwareentwicklung beschäftigt.


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